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Weiterbildung und Qualifizierungschancengesetz

Das Qualifizierungschancengesetz hat einen wichtigen Hintergrund: Die Herausforderungen am Arbeitsplatz werden immer größer. Vor allem von der fortschreitenden Digitalisierung sind die meisten Branchen betroffen. Eine Vielzahl der Mitarbeiter kann mittlerweile durch Computer ersetzt werden. Eine Studie belegt sogar, dass in den nächsten 25 Jahren 47 Prozent aller heute noch vorhandenen Jobs wegfallen könnten. Umso wichtiger ist es, dass sich Arbeitnehmer kontinuierlich weiterbilden. Die Weiterbildung Förderung bietet hier einen guten Ansatz. Lebenslanges Lernen ist heute so wichtig wie nie zuvor. Die Qualifizierungsoffensive möchte Betrieben und auch Arbeitnehmern dabei helfen, diese Fortbildung bestmöglich in den Betriebsablauf zu integrieren und finanziell zu unterstützen.

Arbeitgeber sollten immer daran denken: Gut ausgebildetes und geschultes Personal ist das größte und wichtigste Kapital!
Wir helfen dabei, ein geeignetes Weiterbildungskonzept für Ihre Mitarbeiter zu finden.

Was ist das Qualifizierungschancengesetz?

Das Qualifizierungschancengesetz ist am 01.01.2019 in Kraft getreten und löste das bis dahin geltende WeGeBau ab. Das Gesetz zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung, so der offizielle Name, bietet sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern gute Chancen. Die Qualifizierungsoffensive hat folgenden Hintergrund: Arbeitgeber werden bei der Weiterbildung ihrer Arbeitnehmer mit einer finanziellen Förderung unterstützt. Eine entsprechende Weiterbildung ist in nahezu allen Branchen sinnvoll und notwendig. Natürlich profitiert auch der Arbeitnehmer, denn er spart sich einen Teil der Weiterbildungskosten und kann seine Lohnausfälle kompensieren.

Welche Voraussetzungen müssen für den Zuschuss Weiterbildung gegeben sein?

Damit die Weiterbildungsförderung in Anspruch genommen werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst müssen die Arbeitnehmer der Zielgruppe vom QCG entsprechen. Es sollte sich um Mitarbeiter handeln, deren berufliche Tätigkeiten in naher Zukunft durch diverse Technologien ersetzt werden könnten oder die in irgendeiner anderen Weise von einem internen Strukturwandel betroffen sind. Gefördert werden auch alle Personen, die eine Weiterbildung in einem sogenannten Engpassberuf anstreben. So werden die Berufe bezeichnet, für die in naher Zukunft mit einem Fachkräftemangel zu rechnen ist.

Eine weitere Voraussetzung: Es darf sich um keine Weiterbildung handeln, die vom Gesetzgeber her sowieso für diesen Beruf vorgeschrieben ist. Vielmehr müssen Kenntnisse vermittelt werden, die über den Arbeitsplatz bezogene Fertigkeiten hinausgehen. Auch muss die letzte Ausbildung des Arbeitnehmers mindestens vier Jahre zurückliegen.

Voraussetzungen auf einen Blick

Keine Weiterbildung die vom Gesetzgeber in diesem Beruf vorgeschrieben ist Zusatzausbildung darf nicht im eigenen Betrieb stattfinden
Kenntnissvermittlung die über Fähigkeiten hinausgehen QCG zugelassener und zertifizierter Träger
Fortbildung muss mind. 160 Stunden beinhalten Ausbildung muss mindestens 4 Jahre zurückliegen*

So erhalten Sie bei uns eine Weiterbildung bei uns

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Die Ausnahmen

Eine Ausnahme gibt es hier, wenn weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt werden. Hat der Arbeitnehmer dann das 45. Lebensjahr vollendet oder liegt eine Schwerbehinderung vor, muss die letzte Ausbildung nicht zwingend vier Jahre zurückliegen. Ebenfalls wichtig ist, dass die Zusatzausbildung keinesfalls im eigenen Betrieb stattfinden darf. Es muss vielmehr ein für das Qualifizierungschancengesetz zugelassener Träger ausgewählt werden. Achten sollte man für eine erfolgreiche Weiterbildungsförderung als Arbeitgeber zu guter Letzt darauf, dass die Mindestanzahl an Stunden eingehalten wird:
Die Fortbildung muss aus mindestens 160 Stunden bestehen.

Es sind weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt Die Vollendung des 45. Lebensjahres Es liegt eine Schwerbehinderung vor

Wie sieht die QCG Förderung aus und was müssen Sie beachten?

Wir möchten nun erklären, wann eine QCG Förderung überhaupt möglich und für welche Arbeitnehmer sie sinnvoll ist. Die bisherige Förderung war nur einem bestimmten Kreis vorbehalten. Mit dem neuen Qualifizierungschancengesetz haben nun deutlich mehr Personengruppen die Chance auf eine Förderung.

Wie aber sieht die Höhe der Förderung nun genau aus? Grundsätzlich ist diese von der Größe Ihres Betriebes abhängig. Kleinstunternehmen bis zehn Mitarbeitern können sich unter bestimmten Voraussetzungen über eine vollständige Förderung freuen. Das bedeutet, dass 100 Prozent der Kosten erstattet werden. Kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeiter erhalten immerhin noch eine Förderung von bis zu 50 Prozent, während die Förderung für Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern bei 25 Prozent liegt. Großbetriebe, die mehr als 2.500 Mitarbeiter beschäftigen, können bis zu 15 Prozent Förderung erhalten. Diese Prozentzahlen betreffen jeweils die Kosten der Weiterbildung.

In kleinen Unternehmen werden diese also komplett erstattet, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Welche das genau sind, erklären wir Ihnen im nächsten Abschnitt.
Einen Sonderfall gibt es natürlich auch: Für Mitarbeiter ohne Schulabschluss oder mit Schwerbehinderung liegt die Fördersumme generell bei 100 Prozent; das gilt auch für Großbetriebe.

Während die Weiterbildungskosten in kleinen Betrieben größtenteils zu 100 Prozent übernommen werden, wird das Arbeitsentgelt während der Weiterbildung immerhin noch bis zu
75 Prozent übernommen. In kleinen Unternehmen bis 250 Mitarbeiter wird dieses Entgelt zur Hälfte übernommen, während die Förderung in großen Betrieben über 250 Mitarbeitern bei
25 Prozent liegt.


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