Bewerbungstraining und Vorstellungsgespräche

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Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch

Völlig unvorbereitet in ein Vorstellungsgespräch zu gehen, würde wahrscheinlich den wenigsten Bewerbern einfallen. Dass eine gründliche Vorbereitung ein Muss ist, wissen daher die meisten. Hier gilt aber auch: Übertreiben Sie es nicht! Auch wenn nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch erste Nervosität einsetzt – vermeiden Sie es, sich „zu lange“ vorzubereiten und dabei für das Gespräch Sätze und gute Antworten auswendig zu lernen. Ein geübter Gesprächspartner durchschaut dies sofort. Bei aller Vorbereitung ist es wichtig, authentisch zu bleiben und auch Raum für improvisierte Antworten zu lassen.

Tipp: In unserem Coaching erfahren Sie ausführliche Tipps zu den 5 Phasen im Vorstellungsgespräch, einen ersten Überblick bekommen Sie schon hier weiter unten.

Ein Vorstellungsgespräch-Coaching hilft Ihnen bei der optimalen Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch. Ein Coaching sollten Sie ungefähr eine Woche vor dem eigentlichen Gespräch besuchen. So haben Sie die Zeit, das Gelernte sacken zu lassen und zu reflektieren.


date up your career - mit einem Vorstellungsgesprächs-Training

Wenn Sie bereits professionelle Bewerbungsunterlagen besitzen und sich für ein Vorstellungsgespräch qualifiziert haben,
dennoch nicht für den weiteren Bewerbungsprozess weiter berücksichtigt wurden, helfen wir Ihnen beim nächsten Mal den entscheidenden Impuls zu setzen. Ziel unseres Vorstellungsgesprächs-Coachings ist es, Ihnen neben dem Handwerkszeug im Bewerbungsprozess auch die Überzeugung zu vermitteln, den letzten Schritt erfolgreich zu bestehen.

Folgende Inhalte werden gecoacht:

  • Gesprächsvorbereitung
  • Ablauf und Struktur eines Vorstellungsgespräches
  • Nachbereitung eines Vorstellungsgespräches
  • Rechtliche Grundlagen
zum Coaching

Die 5 Phasen eines Vorstellungsgesprächs

Die 5 Phasen eines Vorstellungsgesprächs

Die Dauer eines Vorstellungsgespräches liegt durchschnittlich zwischen 30 und 60 Minuten. Natürlich kann es Abweichungen nach unten oder oben geben. Das ist der Fall, wenn beide Parteien schnell merken, dass man nicht zueinander passt oder im Gegenteil, wenn das beiderseitige Interesse sehr hoch ist, sodass das Gespräch schnell etwas länger dauert.


1. Smalltalk | Dauer: ca. 5 Minuten

Ein kurzer fünfminütiger Smalltalk dient einem unverfänglichen Kennenlernen, der nach der Begrüßung zum Vorstellungsgespräch folgt. Häufig werden Bewerber auf typische Smalltalk-Themen angesprochen, wie das Wetter oder ihre Anreise. Vermeiden Sie es hier lieber, langwierig vom verpassten Bus zu erzählen, sondern bestätigen Sie kurz, dass Sie den Weg gut finden konnten.

Es kann auch vorkommen, dass Ihr Gegenüber (noch) nicht mit dem Smalltalk beginnt. Dann können auch Bewerber das Wort ergreifen und Konversation machen.

2. Kennenlern-Gespräch | Dauer ca. 15 Minuten

Jetzt wird es spannend! In der 2. Phase geht es für den Personaler darum, den Bewerber kennen lernen zu können. Umgekehrt kann auch der Bewerber sich einen ersten Eindruck vom Unternehmen verschaffen. Keine Panik – auch trotz Nervenflattern lässt sich dieser Teil des Vorstellungsgesprächs gut meistern. Mit einer guten Vorbereitung werden Sie sich im Gespräch deutlich sicherer fühlen.

In aller Regel werden Bewerber beim Kennenlern-Gespräch gebeten, etwas über sich zu erzählen. Eine der häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch ist die Frage: „Warum sind genau Sie für die ausgeschriebene Position die richtige Person?“ Bereiten Sie sich auf diese und andere typische Fragen gut vor. Dann können Sie sie schlüssig anhand Ihrer bestehenden Qualifikation erläutern und mit Beispielen aus Ihrer beruflichen Praxis belegen.

Zwei Tipps fürs Vorstellungsgespräch, die Sie in dieser Phase beherzigen sollten:

  1. Bleiben Sie authentisch – übertreiben und untertreiben Sie Ihre Fähigkeiten nicht.
  2. Versetzen Sie sich in die Lage des Personalers: Was für einen Mitarbeiter braucht das Unternehmen? Was muss der Personaler von Ihnen wissen, um Sie einschätzen zu können?

3. Selbstpräsentation | Dauer ca. 10 Minuten

In dieser Phase ist das Unternehmen an der Reihe und stellt sich vor. Bewerber sollten aufmerksam zuhören, denn auch hier entsteht die Gelegenheit, Dinge zu erfahren, die Bewerber vom Unternehmen noch nicht wussten und die ihre Vorstellung vom künftigen Arbeitsfeld konkreter werden lassen. Im besten Fall haben Sie im Anschluss zu den Ausführungen des Personalers Rückfragen, die Sie diskutieren können. Damit knüpfen Sie direkt an die 4. Phase des
Vorstellungsgesprächs an.  

4. Rückfragen | Dauer ca. 10 Minuten

Das Vorstellungsgespräch ist nun fast vorbei, aber aufatmen ist noch nicht angesagt. Sobald die Rückfrage kommt, ob Sie selbst noch offene Fragen haben, sollten Sie auf keinen Fall mit „Nein“ antworten. Dieser Fehler ist einer der größten Fehler im Vorstellungsgespräch. Nutzen Sie stattdessen die Gelegenheit, noch mehr über das Unternehmen zu erfahren! Schließlich könnte es sein, dass Sie bald dort arbeiten werden. Dafür brauchen Sie ein bestmögliches Bild über den zukünftigen Arbeitsplatz und die zu erwartenden Aufgaben. Mit geschickten Rückfragen zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie sich Gedanken gemacht haben und interessiert sind.

Am sinnvollsten ist es, sich daher bereits in der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch Gedanken gemacht zu haben und eventuell sogar Fragen überlegt zu haben. Die Homepage eines Unternehmens bietet den ersten Anlaufpunkt. Hier können Sie mehr über die Firma erfahren, über die Geschichte, Struktur und Arbeitsfelder des Unternehmens. Oft genug stoßen Sie bei Ihrer Recherche auf Themen, zu denen Sie eine sinnvolle Frage platzieren können. 

5. Abschluss | Dauer ca. 5 Minuten

Der oder die Personalverantwortliche informiert Sie an diesem Punkt in der Regel über das weitere Vorgehen des Bewerbungsprozesses und teilt Ihnen mit, wann Sie mit einer Rückmeldung auf Ihr Gespräch rechnen können. Sollte dies nicht der Fall sein, fragen Sie nach, zu welchem Zeitpunkt Sie eine Rückmeldung erwarten können. Wie man dies geschickt anstellt, ist auch Thema unseres Bewerbungscoachings.

Der Nutzen psychologischer Tricks für Vorstellungsgespräch

Auch psychologische Effekte spielen in Vorstellungsgesprächen eine Rolle – zu Gunsten oder zu Ungunsten des Bewerbers.

Der Chamäleon-Effekt

Dieser Effekt ist ein kleiner psychologischer Trick, auch bekannt als Spiegeltechnik. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, dass sie ihn anwenden. Empfinden wir eine Person als sympathisch, ahmen wir automatisch ihre Verhaltensweisen und Körpersprache nach. Lehnt sich jemand in einem Gespräch zurück, folgen wir unwillkürlich und lehnen uns auch zurück. Das Spiegeln der Verhaltensweisen kann sogar so weit führen, dass Personen ihr Lachen und ihren Dialekt aneinander anpassen. Dieses unbewusste Verhalten können Sie im Vorstellungsgespräch gezielt einsetzen, um Sympathien zu gewinnen. Ahmen Sie die Körperhaltung Ihres Gesprächspartners vorsichtig nach, aber betonen Sie die Bewegungen dabei nicht zu sehr, sonst erreichen Sie das Gegenteil.

Der Teufelshörner-Effekt oder Horn-Effekt

Der Horn-Effekt beschreibt das Phänomen, das auftritt, wenn eine Person einen schlechten ersten Eindruck hinterlässt. Je nachdem wie sich zum Beispiel Bewerber anziehen, kann es hierbei schon zum Horn-Effekt kommen. Unwillkürlich zieht das Gegenüber aus schlechter Kleidung Rückschlüsse auf das Können und auf die gesamte Persönlichkeit des Bewerbers, obwohl das nicht der Wahrheit entsprechen muss. Dessen sollten sich Bewerber in einem Vorstellungsgespräch bewusst sein und darauf achten, sich durch Fehlverhalten nicht direkt ins Aus zu befördern. 

Halo-Effekt

Die gute Nachricht daran: Im Gegenzug können Bewerber sich einen weiteren Effekt zunutze machen, den Halo-Effekt. Entsteht ein erster positiver Eindruck, überstrahlt dieser alle schlechteren Eigenschaften und eine Person wird automatisch in ein gutes Licht gerückt – deswegen spricht man vom Heiligenschein-Effekt. Zum Beispiel kann ein sympathisches Bewerbungsfoto einer attraktiven Person ihre Defizite überstrahlen oder eine positive Eigenschaft, die für die Stelle besonders wichtig ist, lässt den Bewerber in den Augen des Unternehmens insgesamt vorteilhaft dastehen. 

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