AVGS - Bewerbungstraining-Team

Wir rufen Sie zurück!

Wenn Sie zurückgerufen werden möchten, hinterlassen Sie uns bitte Ihre Telefonnummer. Optional können Sie uns mitteilen, wann es Ihnen zeitlich passt, zurückgerufen zu werden. Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück.

* Pflichtfeld

Schreiben Sie uns eine Nachricht

Für eine E-Mail hinterlassen Sie uns bitte Ihren Namen, E-Mail und eine kurze Nachricht, worum es sich handelt. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen, um das Anliegen zu klären.

* Pflichtfeld

Vereinbaren Sie einen Termin

Wenn Sie einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren möchten, wählen Sie bitte einen Standort und Ihren Wunschtermin aus. Hinterlassen Sie uns anschließend Ihre E-Mail und Telefonnummer, damit wir uns schnellstmöglich bei Ihnen melden können.

* Pflichtfeld
Sie erreichen date up auch telefonisch: 0800 88 11 88 9

Profiling mit berufspraktischer Orientierung

Heranführung an den Arbeitsmarkt

Maßnahme Nr. 123-6781-16

Dauer:Individueller Zeitraum
Unterrichtstage:Montag bis Freitag
Uhrzeit:Individueller Zeitplan
Methode:Präsenzunterricht mit Fachdozent
Ort:Hamburg
 
Termine:
auf Anfrage

Ziele

Eine persönliche und fachgerechte Betreuung, individuelle Einzelgespräche und Leistungen in Form von Vorbereitungsmodulen schaffen die Voraussetzung, den Teilnehmer im Rahmen einer §45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III Maßnahme erfolgreich an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Die Schwerpunkte sind dabei: Integrationsberatung, d.h. Unterstützung im Bewerbungs- und Aktivierungsprozess und das Ermöglichen einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Je nach individueller Problemlage werden Potentiale von Schutzsuchenden im sogenannten „Echtbetrieb“ identifiziert, Perspektiven aufgezeigt, wichtige Informationen zu den Bedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gegeben und Bewerbungsaktivitäten unterstützt. Weiterhin sollen durch Kommunikationstraining vorhandene Sprachdefizite abgebaut werden. Zum Ende der Maßnahme liegt für jeden Teilnehmer ein Bericht vor, der Aussagen zu seinen berufsfachlichen Kenntnissen und seinen Stärken enthält sowie Empfehlungen gibt für weitere Handlungsbedarfe.

Inhalte

Profiling und Kompetenzfeststellung

  1. Aufnahmegespräch
    • Allgemeine Daten (persönliche Daten, Rechtskreis, ggf. Aufenthaltstitel)
    • Analysegespräch
      - Situationsschilderung / -analyse
      - Ziel: Einzelcoaching richtet sich nach Fragen / Bedürfnissen des Teilnehmers
    • Konzeptiongespräch / Terminierung
       - Bestimmen der Coachingthemen / Modulumfang
       - Gemeinsames Erarbeiten einer Zieldefinition
       - Bestimmen der Folgetermine

  2. Voraussetzungen für den Maßnahmeerfolg
    • (falls erforderlich) Einschätzung der Deutschkenntnisse
    • Eventuelle vermittlungsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

  3. Aktuelle Qualifizierung des Kunden
    • Berufswunsch
    • Welche Qualifikation liegt vor?
       (nachweislich / ggf. Berufsanerkennungsverfahren / Gleichwertigkeitsfeststellung)
    • Mobilitätsbereitschaft
    • Sprachkenntnisse

  4. Kompetenzen und Potenziale ermitteln
    Kompetenzfeststellung
    • Methoden- / Aktivitäts- / Umsetzungskompetenz
    • Sozialkommunikative / Personale Kompetenzen
    • IT- und Medienkompetenzen

    Standortbestimmung
    • Stärkenanalyse
    • Potenzialanalyse (Verbesserungspotenziale / Integrationshindernisse)
    • Abgleich Stärken und Potenziale

    Handlungsbedarfe in den Schlüsselgruppen:
    • Qualifikation
    • Leistungsfähigkeit
    • Motivation
    • Rahmenbedingungen
    • Ziel: Berichterstellung für TeilnehmerIn und Integrationsbeauftragten (BA / JC)

  5. Ziele festlegen
    • Aufnahme Beschäftigung im 1. Arbeitsmarkt (regional, ggf. überregional?)
    • Tätigkeiten jenseits des 1. Arbeitsmarktes (Definition?)
    • Aufnahme einer Bildungsmaßnahme (Umschulung / Ausbildung / Weiterbildung), die dem Eintritt in den 1. Arbeitsmarkt vorgeschaltet wird    (regional, ggf. überregional?)

  6.  Strategie / Strategiebündel
    • Umsetzungsfahrplan beschließen
    • Umsetzung Handlungsbedarfe (vermittlungshemmende)
    • Strategien in Anlehnung an das Integrationskonzept der BA

  7. Umsetzung und Nachhalten
    • Profiling-Abschlußbericht (Zusammenfassung Ergebnisse 1-3, Empfehlung Strategie aussprechen). Ergänzt wird
       dies durch individuell geäußerte Anforderungen der regionalen JC / AFA am jeweiligen Standort.
    • Weitere Anschlussbetreuung / -begleitung des Kunden gewährleisten
       - über AVGS Maßnahme branchenspezifisch berufspraktische Qualifikation
       - über fbW Maßnahme (Zertifikatslehrgang, Umschulung)   

Interkulturelles Training

(je nach Zielgruppe evtl. erforderlich)

  1. Sensibilisierung für folgende Aspekte der Interkulturalität
    • Funktion und Einflussnahme von Verwaltung
    • Kommunikationsgepflogenheiten auf Ämter und Behörden
    • Umgang mit Zeit in Ämtern und Behörden
    • Umgang mit Mitarbeitern von Ämtern
    • Gewichtung von Fristen, Regelungen und Absprachen

  2. Sensibilisierung für folgende Aspekte der Landeskunde
    • verschiedene Funktionen der bestehenden Ämter (Sozialamt, Rathaus, Arbeitsamt, Krankenkassen)
    • das es Anlaufstellen und Beratungseinrichtungen
    • für den Umgang mit Behörden gibt
    • das gegen behördliche Entscheidungen Widerspruch eingelegt werden kann
    • weiß, dass Behörden zu einer ausführlichen Beratung verpflichtet sind

  3. Das kleine 1x1 der Bankgeschäfte
    • Girokonto, EC-Karte
    • Kredite, Zinsen 
    • Überweisung, Dauerauftrag

Arbeitsmarkt- und Berufsorientierung

  1. Rechtliche Grundlagen
    • Relevante Themen aus
    • BGB
    • Handelsrecht
    • Arbeitsrecht

  2. Arbeitsmarkt und Bildungsmöglichkeiten
    • Einstieg und Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt
    • Bildungsmöglichkeiten 

  3. Ämter und Behörden
    Ziele: der Teilnehmende ist in der Lage,
    • dem Telefonbuch oder Internet spezifische Informationen über Behörden zu ent-nehmen (z.B. Ansprechpartner, Adresse, Telefonnummer,      Öffnungszeiten)
    • einfache und standardisierte Wegweiser zu verstehen (Eingangsbereich von öffentlichen Stellen und Behörden)
    • am Informationsschalter gezielte Auskünfte zu erfragen (Ansprechpartner, zuständige Stelle)
    • mit einfachen Worten auf eine Frage der Mitarbeiter zu anworten  (z.B. nach persönlichen Daten, Familienstatus, Aufenthaltsstatus)
    • in Beratungsstellen mit einfachen Worten über sich selbst zu informieren (Probleme, familiäre Situation)
    • in Formularen persönliche Daten einzutragen
    • Sachbearbeiter um Unterstützung beim Ausfüllen zu bitten

Betriebliche Erprobung

Je Berufsbereich ist eine Maximaldauer der berufspraktischen Erprobung von einer Woche (45 UE) vorge-sehen, d.h. insgesamt eine maximale Gesamtdauer von 135 UE der betrieblichen Erbrobung in dieser Maßnahme. 

Pflege und Betreuung 
Praktisches Arbeiten im Pflegezimmer
Themenspektrum: Mögliches Themenspektrum: Körper- und Mundpflege; Essen und Trinken, PEG-Sonderernährung; Hygiene; Übergabegespräch, Anleitungsgespräch, Zusammenarbeit mit angrenzenden Berufsgruppen; Sturz, Dekubitus, Wundversorgung, Prophylaxen; Demenz, Vitalfunktionen und Notruf, Aufnah-me/Entlassung/Überleitung; Medikamentengabe; Infusionen, Transfusionen Blut abnehmen; Betreuung, Freiheitsentziehende Maßnahmen; Feiern organisieren; Palliativpflege und Patientenverfügung; Psychisch kranke Patienten

Gewerblich-technische Branche
Praktisches Arbeiten in Werkstatt / Elektrolabor / an Maschinen
Themenspektrum: Mögliches Themenspektrum: Fertigungstechnik, Werkstofftechnik, Werkzeuge und Bauelemente, Elekt-rotechnik, Auftragsabwicklung, Telefonieren am Arbeitsplatz

Kaufmännische Branche
Praktisches Arbeiten im Office Bereich
Themenspektrum: Verkaufsgespräche, Präsentationstechniken, Diagramme und Grafiken beschreiben, Argumentieren und Stellung nehmen, Kundenbetreuung und -bedienung im Einzelhandel, Angebote und Rechnungen schreiben, Zahlungs- und Lieferbedingungen, Bericht verfassen.

Bewerbungsunterlagen optimieren

Gruppenworkshop
  • Theoretische Grundlagen Inhalte Lebenslauf / Anschreiben 
  • Theoretische Grundlagen Aufbau Lebenslauf / Anschreiben
  • Theoretische Grundlagen Analyse einer Stellenanzeige
Individuelles Coaching
  • Analyse überarbeiteter Lebenslauf
  • Erarbeitung / Optimierung Lebenslauf anhand von Stellenanzeigen
  • Analyse überarbeiteter Anschreiben
  • Erarbeitung / Optimierung Anschreiben anhand von Stellenanzeigen
  • Deckblatt / Qualifikationsprofil
  • Initiativbewerbungen
  • Online Bewerbungen

Vorstellungsgespräch vorbereiten

Gruppenworkshop
  • Erfolgsrelevante Aspekte im Rahmen eines Vorstellungsgespräches
  • Optimierung Vorbereitung / Nachbereitung Vorstellungsgespräch
  • Umsetzung ÜbungsV-gespräch 

Individuelles Coaching

  • Analyse der Stärken Schwächen
  • Identifizieren von persönlichen Fehler- und Chancenpotenzialen
  • Umsetzung Übungsgespräch 
  • Analyse Übungsgespräch 

Zielgruppe

  • Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitssuchende
  • Schutzsuchende und Geflüchtete, die eine professionelle Unterstützung zur Integration auf den Arbeitsmarkt benötigen oder wünschen
  • Ü-50 Arbeitssuchende
  • Berufsrückkehrer (Mütter/Väter aus Kinderzeit)
  • Schwerbehinderte Menschen (Rückkehr nach Krankheit)
  • Studienabbrecher

Zugangsvoraussetzungen

Personen, bei denen die Voraussetzungen für eine Förderung nach § 45 Absatz 1 SGB III vorliegen bzw. Personen, die berechtigt sind, einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein von der Agentur für Arbeit bzw. dem Jobcenter zu erhalten.

Förderung

date up als Bildungsträger sowie alle angebotenen Kurse und Weiterbildungen sind durch CertEuropA nach AZAV zertifiziert. Unsere Weiterbildungen können über die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter per Bildungsgutschein (SGB III / II) oder über andere Kostenträger wie der Deutschen Rentenversicherung (DRV), Transfergesellschaften oder dem Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr zu 100 % gefördert werden.


Ihre Ansprechpartnerin

Ansprechpartner
Beata Jakutowicz

AVGS-Beraterin
Fon 040 809075262
Fax 040 809075199
E-Mail b.jakutowicz@date-up.com

Seminaranfrage

Themenverwandte Seminare

Individuell begleitete Kenntnisvermittlung

Individuell begleitete Kenntnisvermittlung

Durch die individuelle Kenntnisvermittlung wird auf jeden Teilnehmer persönlich im Einzelcoaching eingegangen. Dabei werden wichtige Themen bearbeitet, wie u.a. berufsvorbereitendes Deutsch von A2 - B2, Analysegespräche u.v.m. zum Seminar

Deutschkurs B1

Deutschkurs B1

Deutschkurs B1 in Hamburg für Flüchtlinge und Migranten inkl. Telc-Test. Deutsch sprechen und verstehen lernen. 100% förderbar durch AVGS. zum Seminar

Wirtschaft und Kommunikation Grundlagen

Wirtschaft und Kommunikation Grundlagen

Der Kurs dient zum Erwerb von grundlegenden Kenntnissen zur Wirtschaft und Kommunikation im individuellen Einzelcoaching und auf die Bedürfnisse des Teilnehmers angepasst. zum Seminar

Englisch Sprachkurs 1

Englisch Sprachkurs 1

Der Englisch Sprachkurs richtet sich an Interessenten und Teilnehmer, die das Elementary Level und somit die Grundkenntnisse im Englisch erlernen möchten. zum Seminar

SAP Bildungspartner Bundesagentur für Arbeit Cert EuropA Bildungspartner DATEV ECDL LEXWARE AZAV