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Gesundheitsrisiko Sitzen. Warum langes Sitzen auf Dauer nicht gesund ist und wie du deinen Rückenschmerzen vorbeugen kannst.

Gesundheitsrisiko Sitzen

Büro-Alltag Gesundheit

Sitzt du gerade in der Bahn, auf dem Sofa oder am Schreibtisch, während du diesen Blogbeitrag liest? Erwischt! Dann lassen wir lieber gleich die Katze aus dem Sack und warnen vor: Das Lesen dieses Blogbeitrages gefährdet deine Gesundheit! Allerdings nur, wenn du dabei sitzen bleibst. Wir empfehlen deshalb dringend, diesen Beitrag im Stehen zu lesen.

Sitzen ist das neue Rauchen

Hast du schon mal überlegt, wie viele Stunden du so von morgens bis abends im Sitzen verbringst? Noch nie haben sich die Menschen so wenig bewegt wie heute. Ein Blick in die Statistik verrät uns, dass in Deutschland die Menschen im Durchschnitt 7,5 Stunden täglich im Sitzen verbringen. Alles halb so wild? Leider nicht. Langes Sitzen ist auf Dauer sehr schädlich. Kaum zu fassen, aber über eine längere Zeitspanne zu sitzen, wird inzwischen als so gefährlich wie Zigarettenrauch eingestuft. Übermäßiges Sitzen trägt zu Haltungsschäden, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei und steigert sogar das Risiko für verschiedene Krebsarten und damit auch unser Sterberisiko.

Eine Stunde Sport ist der falsche Trick

Angesichts der Risiken, die durch langes Sitzen entstehen, hört man häufig den Satz: „Zum Ausgleich mache ich ja abends eine Stunde Sport!“ Dass Sport gesund ist, ist keine überraschende Neuigkeit. Was viele aber nicht wissen: Es reicht leider nicht aus, das täglich durch mehrstündiges Sitzen entstandene Defizit durch eine abendliche Sportstunde auszugleichen. Aber was sollen wir tun, wenn unser Leben durch Job und Ausbildung hauptsächlich aus Sitzen besteht? Der Trick lautet: Make your day harder! Fordere dich heraus und integriere immer wieder kleine Bewegungseinheiten in deinen Alltag, um das Dauersitzen regelmäßig zu unterbrechen. So kannst du etwas gegen den Bewegungsmangel im Büro unternehmen. Hier sind einige Tipps, wie du mehr Bewegung im Alltag einbauen kannst:

Nimm das Fahrrad

Statt mit dem Auto oder der Bahn kannst mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Regen zählt übrigens nicht als Ausrede! Dafür gibt es Regenjacken. Wenn dein Arbeitsweg viel zu weit ist, gibt es eine Alternative: Zum Bus oder zur Bahn kannst du ein Stück zu Fuß gehen. Sitzen wirst du schließlich später im Büro noch genug.

Fahrstuhl und Rolltreppe sind tabu

Nimm wann immer möglich die Treppe. Das geht nicht, weil du in den 10. Stock musst und niemals alle Treppenstufen schaffst? Dann laufe so weit wie du kannst und steige anschließend in den Aufzug. Wir sagen es auch nicht weiter! Mit der Zeit wirst du besser und kannst die Anzahl der Stockwerke, die du zu Fuß erklimmst, erhöhen.

Wechsle die Position

Nein, du musst dir keinen neuen Job suchen, nur weil dein Schreibtischjob wenig Bewegung zulässt. Wir meinen natürlich deine Sitzposition! Es hilft schon, deine Sitzposition regelmäßig zu ändern, um beweglich zu bleiben und deinen Körper nicht nur einseitig zu belasten.

Mach‘ Schluss mit Rückenschmerzen

Unter zu langem Sitzen leidet unsere Muskulatur und besonders auch Rücken und Nacken. Damit der Satz „Ich hab‘ Rücken“ schnell der Vergangenheit angehören kann, gibt es gezielte Rückenübungen fürs Büro. So kannst du trotz Büroarbeit fit bleiben.

Sprich direkt mit deinen Kollegen

Wie heißt es doch so schön: Aufstehen, aufeinander zugehen… Lösche also lieber gleich deinen E-Mail-Entwurf an deine Kollegin und gehe stattdessen ein paar Meter zum Büro deiner Kollegin, um mit ihr zu reden. Manchmal geht’s im direkten Austausch auch viel schneller! Auch den Gang zum Drucker oder zur Toilette darfst du deinem Bewegungskonto gutschreiben.

Ihr habt noch kein BGM in eurer Firma? Dann sprecht uns gerne an, wir helfen eurem Unternehmen ein betriebliches Gesundheitsmanagement einzuführen. Mehr dazu findet ihr hier: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gehe in der Mittagspause raus

Hole dir in deiner Mittagspause nicht nur etwas Leckeres zum Essen, sondern nutze die Gelegenheit, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und lege eine kleine Extrarunde um den Block ein. So kannst du außerdem noch ein wenig frische Luft schnappen und, sofern du nicht in Hamburg lebst, ein wenig Sonne tanken.

Erledige Tätigkeiten im Stehen

Noch besser als das Verändern der Sitzposition ist es natürlich, zwischendurch aufzustehen. Alle 60 Minuten aufzustehen, verhindert die negativen Auswirkungen zu langen Sitzens. Wer keine Smartwatch mit Erinnerungsfunktion fürs Aufstehen hat: ein auf dem Handy eingestellter Timer tut’s auch. Extra-Tipp: Vielleicht kann das nächste Meeting ja mal nicht am Konferenztisch stattfinden, sondern ein Stehtisch-Meeting werden?

Fällt es dir schwer, in deinem Alltag mehr Bewegung einzubauen oder hast du schon erfolgreich eigene Strategien gegen den Bewegungsmangel entwickelt?

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