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Gerade unsere Außenhandels- und Logistik-Kurse machen immer mal wieder praktische und spannende Ausflüge. Lesen Sie hie rmehr zum Kursausflug zum Fruchthof Veddel.

Exkursion: Unser Seefracht-Kurs macht einen Ausflug

Hamburg, 09.05.19 – Grau ist alle Theorie… Das denkt sicher jeder einmal beim Lernen während der Weiterbildung. Da hilft es dann, wenn man den Horizont ein wenig erweitern kann! Und genau das machen wir bei date up training unter anderem mit Exkursionen. So wird der Unterricht gleich richtig anschaulich.

Erst kürzlich waren unsere Teilnehmer/innen des Kurses Seefracht Logistik auf Erkundungstour im Hafen. Worum es ging? Natürlich um Logistik und Außenhandel! Los ging es kurz nach Mittag. In Begleitung mit zwei date up training-Mitarbeitern machten sich die Teilnehmer/innen des Seefracht-Kurses auf den Weg zum Fruchthafen am Veddel-Terminal O’Swaldkai.

Werksbesichtigung am Fruchthafen Hamburg
Am O’Swaldkai schlägt die Hamburger Hafen und Logistik AG jährlich rund 600.000 Tonnen an Obst um, einen Großteil davon machen Bananen aus. Ganze 10.000 Kilometer hat eine Banane zurückgelegt, wenn sie nach Anbau, Ernte, Verpackung und Kühltransport endlich in Europa ankommt und schließlich im heimischen Einkaufswagen landet – oft für einen Kilopreis, in dem sich kaum widerspiegelt, welche Reise die Banane hinter sich hat.

In einen Teil dieser langen Reise bekamen unsere Teilnehmer/innen vor Ort einen genauen Einblick. Nach ausführlicher Besichtigung der Hallen und Lager vor Ort durften unsere Teilnehmer/innen zum Schluss einen Blick in die Qualitätsabteilung werfen. Bevor es an den Weiterverkauf der Bananen geht, vermessen die Mitarbeiter/innen die Bananen, wiegen sie und untersuchen sie auf mögliche Schadstellen.

Alles Banane?
Beim Rundgang erfahren die Seefrachtkurs-Teilnehmer/innen vom Geschäftsführer auch, dass im Bananengeschäft wirtschaftlicher Druck herrscht. Wie in vielen anderen Branchen auch, sei das Geschäft mit Bananen einem ständigen Preiskampf unterworfen. Die Discounter versuchen, einen möglichst niedrigen Kilopreis zu halten, um den Endkunden günstige Ware für maximal 0,99 € anbieten zu können. Fair-Trade-Produkte können da rein preislich gesehen nicht mithalten. Trotz Bio-Trend sei vor allem in Deutschland noch festzustellen, dass viele Kunden Lebensmitteln wenig Stellenwert beimessen. Im Vergleich zu anderen Ländern wie Frankreich oder der Schweiz gilt bei den Deutschen oft noch die Devise: Hauptsache, es macht satt! Alles andere ist buchstäblich Banane.

Fruchthafen Hamburg: Fairer Lohn und frisches Obst
Zum Glück setzt sich die Preispolitik bei den Hafenarbeiter/innen nicht weiter fort. Sie arbeiten in einem 3-Schicht-System und gelten als gut bezahlt. Frauen und Männer werden hier gleich gut entlohnt, was vielleicht auch erklärt, warum der Frauenanteil immer weiter steigt. Neben einem fairen Lohn gibt es ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), in dessen Rahmen die Mitarbeiter/innen auch Obst bekommen. 

Auf die Frage hin, was der Geschäftsführer für seinen privaten Obstkauf denn so ausgibt, wollte er dann aber lieber keine Auskunft geben – nach Feierabend überlässt er das Geschäft mit dem Obst lieber seiner Frau.

Weitere Infos gibt es auf der Seite der Hamburger Hafen und Logistik AG.

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