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Wir geben Ihnen Tipps, Tricks und Links an die Hand, damit der Schritt nicht ganz so schwer wird.

Sie wissen nicht ob Agentur für Arbeit oder Jobcenter? Wir zeigen Ihnen, woran Sie sich richten müssen.

Ab wann muss man sich eigentlich arbeitssuchend melden? Das klären wir mit Ihnen in unserem Blogbeitrag.

Lesen Sie hier, welche Unterlagen Sie mitnehmen müssen, wenn Sie sich arbeitssuchend melden müssen.

Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II? Was davon können Sie bekommen - das zeigen wir Ihnen in unserem Blogbeitrag.

Sie wissen nicht, wie es weiter geht? Lesen Sie unseren Blogartikel.

Arbeitssuchend melden: ein Leitfaden

Tipps und Tricks

Du bist arbeitslos geworden und weißt jetzt nicht, wie es weitergehen soll? Besonders seit der Corona-Pandemie sind viele Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Du bist also nicht allein! Arbeitslos zu sein ist für viele Menschen mit Existenzängsten verbunden. Geldsorgen können dich umtreiben und der Jobverlust bringt mit sich, dass ein Großteil deines strukturierten Tages wegbricht. Auch dein soziales Umfeld ändert sich, schließlich siehst du deine alten Kollegen nicht mehr täglich. Du haderst vielleicht auch mit einer Kündigung, die du als ungerechtfertigt empfindest oder stellst deine beruflichen Fähigkeiten in Frage. Auch wenn du aus freien Stücken deinem Arbeitsplatz den Rücken gekehrt hast, musst du dir überlegen, wie es weitergehen soll.

Wichtig ist zunächst, sich beim Jobcenter oder Arbeitsamt arbeitssuchend zu melden. In 5 Schritten zeigen wir dir deshalb, was genau du unternehmen musst, wenn du von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen bist. Den Beitrag haben wir für dich auch in einem kurzen Video zusammengefasst.

1. Wo kann ich mich arbeitssuchend melden?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet, vorweg deshalb eine kurze Erklärung: Es gibt einen Unterschied zwischen „arbeitslos melden“ und „arbeitssuchend melden“. Ein Arbeitssuchender ist jemand, der sich aktuell noch in einem Arbeitsverhältnis befindet. Du kannst auf Arbeitssuche sein, weil du dich beruflich neu orientierst. Genauso kannst du aber auch arbeitssuchend sein, wenn du weißt, dass dein Angestelltenverhältnis bald enden wird. Arbeitslos bist du ab dem ersten Tag, an dem du in keinem Ausbildungs- und Angestelltenverhältnis mehr steckst. Damit bleibst du aber auch automatisch arbeitssuchend.

Arbeitssuchend melden kannst du dich bei der Agentur für Arbeit. Über den Dienststellenfinder [Externer Link!] kannst du die für dich zuständige Arbeitsagentur herausfinden, indem du deine Postleitzahl eingibst.

Für die Meldung deiner Arbeitslosigkeit gibt es mehrere Optionen.
Du kannst dich

  • persönlich vor Ort in deiner Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden
  • telefonisch arbeitssuchend melden unter der kostenlosen Nummer 0800 4 555500
  • online arbeitssuchend melden auf der Website der Arbeitsagentur [Externer Link!]

2. Wann muss ich mich arbeitssuchend melden?

Am besten so früh wie möglich! Der genaue Zeitpunkt ist wichtig für dich, denn sonst bekommst du vielleicht eine Sperre für dein Arbeitslosengeld auferlegt. Sich arbeitsuchend zu melden ist Voraussetzung, um überhaupt Arbeitslosenhilfe beantragen zu können.

In der Regel musst du dich spätestens 3 Monate vor Beendigung deines Jobs arbeitssuchend melden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du einen Job mit befristetem Vertrag hast. 3 Monate vor Ablauf der Frist solltest du also beim Arbeitsamt Bescheid geben.

Wenn dir kurzfristig gekündigt wurde, gilt für dich eine 3-Tages-Frist. In dieser Zeitspanne kannst du deine Arbeitslosigkeit der Arbeitsagentur mitteilen. Wichtig zu wissen: Hier werden nur die Werktage gezählt! Wenn du von deiner Kündigung an einem Freitag erfährst und die Arbeitsagentur Samstag und Sonntag geschlossen ist, kannst du dich bis zum Mittwoch der folgenden Woche arbeitssuchend melden. Auch Feiertage werden nicht mitgezählt.

3. Was muss ich an Unterlagen mitbringen?

Um eine Arbeitslosigkeit zu melden, braucht die Agentur für Arbeit von dir folgende Unterlagen:

  • Personalausweis
    (alternativ: Reisepass mit Meldebestätigung, Aufenthaltserlaubnis, Arbeitsvertrag)
  • Sozialversicherungsausweis
  • Kündigungsschreiben/Arbeitsvertrag
  • Lebenslauf

4. Bekomme ich Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II?

Als Arbeitsloser hast du Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt oder Jobcenter, allerdings musst du diese Sozialleistungen erst beantragen. Wenn du selbst gekündigt hast, musst du allerdings von einer Sperrzeit bis zu 12 Wochen ausgehen. Erst danach fließt Geld auf dein Konto. Hat dein Arbeitgeber dir gekündigt, hast du einen sofortigen Anspruch auf Arbeitslosengeld, sofern du daran gedacht hast, dich rechtzeitig arbeitssuchend zu melden.

Arbeitslosengeld I (ALG I) kannst du beantragen, wenn du in den letzten 2 Jahren vor deiner Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate lang beschäftigt warst. Erfüllst du diese Voraussetzung nicht, bekommst du Arbeitslosengeld II (ALG II), meistens bekannt als Hartz 4.

5.     Wie geht es nun für mich weiter?

Eine Arbeitslosigkeit wirft erst einmal viele Fragen auf. Es ist ganz normal, dass du dabei Selbstzweifel hast und Angst davor, wie du ohne Job weiter den eigenen Lebensunterhalt bestreiten sollst. Auch die Frage, wie es in der Zeit der Arbeitslosigkeit für dich weitergehen soll, ist Thema – vor allem dann, wenn die Jobsuche noch nicht ganz glücken will.
Aber auch dabei kannst du Unterstützung bekommen! Sprich deinen Arbeitsvermittler im Jobcenter oder Arbeitsamt an. Du hast dich schon lange nicht mehr beworben und kennst die aktuellen Anforderungen nicht mehr, kommt da ein Bewerbungscoaching für dich in Frage? Dein Arbeitsfeld hat sich weiterentwickelt, aber deine Kenntnisse sind langsam eingerostet? Eine Weiterbildung könnte das Richtige sein, vielleicht sogar für einen ganz neuen Bereich, in dem du schon immer arbeiten wolltest. Wenn dein Sachbearbeiter auch Handlungsbedarf sieht, hast du sogar die Möglichkeit, deine Weiterbildung vom Arbeitsamt bezahlt zu bekommen.

Hast du dich schon mal arbeitssuchend melden müssen? Erzähle uns gerne von deinen Erfahrungen in einem Kommentar.

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