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Die Qualitätsmanagement Weiterbildung - seien Sie in der Norm!

Im Vergleich zur letzten Fassung der ISO 9001 des Jahres 2008 betont die ISO 9001:2015 folgende 7 Handlungsfelder:

1. Strategische Ausrichtung der Organisation

Das Qualitätsmanagementsystem nimmt die Unternehmensleitung (neuer Begriff: „Führung“) zukünftig stärker in die Verantwortung, die Qualitätsfunktionen unterstützen sie bei der strategischen Ausrichtung der Organisation und erhalten damit größere Bedeutung und Verantwortung.

Umsetzung
Die Führung muss dazu sicherstellen, dass die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele mit der strategischen Ausrichtung und dem Kontext der Organisation vereinbar sind. Die neue Norm fordert zudem, dass die Unternehmen erfassen, welche internen und externen Belange (z.B. gesetzliche, technische, wettbewerbliche oder soziale Belange) Einfluss auf Ziele, Strategie und Ergebnis des QM-Systems haben.

2. Erweiterung der Zielgruppen

ISO 9001:2015 fordert zukünftig eine Festlegung der für das QM-System relevanten interessierten Parteien und deren Anforderungen.

Umsetzung
Die neue Norm erweitert die Kundenorientierung um Zielgruppen, die zusätzlich in den Fokus des Qualitätsmanagements rücken sollen. Diese können z.B. Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Kooperationspartner, Kostenträger etc. sein.

3. Prozessmanagement wird wichtiger

ISO 9001:2015 legt größeres Gewicht auf den prozessorientierten Ansatz und auf die Forderung nach einem umfassenden und systematischen Prozessmanagement.

Umsetzung
Bei Prozessen ist festzulegen: erwartete Ergebnisse der Prozesse, Leistungsindikatoren zur Prozesslenkung, Verantwortungen und Befugnisse sowie Risiken und Chancen, die die Zielerreichung der Prozesse beeinflussen könnten.

4. Verteilung der Verantwortlichkeiten

Die ISO 9001:2015 nimmt die oberste Leitung für das Qualitätsmanagement stärker in die Verpflichtung.

Umsetzung
Diese soll die Verantwortung für die Wirksamkeit und die Leistungsfähigkeit des QM-Systems tragen und andere Führungskräfte in ihrer Führungsrolle für das QM-System stärken. Mitarbeiter sollen so eingesetzt, angeleitet und unterstützt werden, dass sie zur Wirksamkeit des QMS beitragen können. Die Funktion des Qualitätsmanagementbeauftragten, der diese Aufgaben bisher übernommen hat, wird dagegen nicht mehr explizit gefordert. 

5. Risikomanagement

Neu aufgenommen in die ISO 9001:2015 wurde die Forderung nach einem systematischen Umgang mit Risiken und Chancen.

Umsetzung
Organisationen müssen zukünftig Risiken und Chancen identifizieren, analysieren, bewerten sowie geeignete Maßnahmen planen, umsetzen und ihre Wirksamkeit überwachen. 

6. Wissensmanagement

Die ISO 9001:2015 fordert einen systematischen Umgang mit „Wissen der Organisation“ ein.

Umsetzung
Das notwendige Wissen „in den Köpfen“ sowie zur Durchführung der Prozesse festhalten  und für alle Mitarbeiter verfügbar machen. Ein für das jeweilige Unternehmen passende Wissensmanagement ist aufzubauen.

7. Dokumentation – Papier-QM-Handbuch war gestern

Bei der Umsetzung der Dokumentation bietet die Revision der Norm ISO 9001 zukünftig viel mehr Spielraum.

Umsetzung
Die Unternehmen und Organisationen erhalten bei der Gestaltung der QM-Dokumentation deutlich mehr Freiräume; die Gestaltung einiger bisher geforderter Dokumente (z. B. das QM-Handbuch) werden in die Eigenverantwortung der Organisationen gelegt. Der neue Begriff „Dokumentierte Information“ erlaubt deutlicher als bisher die freie Gestaltung der für die Organisation relevanten Dokumente und deren „Trägermedium“.

Fazit

  • die Anforderungen an die Führung sowie an die Qualitätsverantwortlichen steigen
  • Unternehmen haben mehr Flexibilität bei der Umsetzung ihres QM-Systems
  • die Revision soll genutzt werden, bestehende QM-Systeme weiterzuentwickeln und bestehende Strukturen zu hinterfragen.
  • Ziel: ein praxisnahes und erlebbares Managementsystem

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