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Weiterbildungs-Blog

28.03.2019

Nur für Teamplayer: Scrum – kurz erklärt

Projektmanagement Weiterbildung

Chaotische Projektarbeit, die jedem den letzten Nerv raubt, viel Geld kostet und sich ohne große Fortschritte hinzieht wie Kaugummi, vielleicht sogar über Jahre? Wir Hamburger können ein Lied davon singen: Sechs Jahre später und wesentlich teurer als im Plan vorgesehen wurde erst 2016 der Bau der Elbphilharmonie beendet. Und obwohl Projektarbeit in Unternehmen fast aller Größen auf der Tagesordnung steht und alle die Wunschvorstellung haben, strukturiert am Projekt zu arbeiten und Deadlines einzuhalten, sieht die Realität in vielen Büros leider oft ganz anders aus. Manchmal weiß niemand so genau, was das Ziel ist, wer überhaupt noch den Überblick hat und warum Projekte so oft viel zu spät zum Abschluss kommen, wenn sie nicht sogar zwischendurch scheitern.

Wie es auch anders gehen kann, wird seit geraumer Zeit in der Softwareentwicklung mit Scrum vorgemacht. Inzwischen machen es auch viele andere Branchen nach und schreiben sich Projektmanagement mit Scrum auf ihre Fahnen. Doch was genau bedeutet Scrum eigentlich und wofür setzt man es ein?

Was ist Scrum?

Scrum ist ein Begriff aus dem Bereich Projektmanagement und wird manchmal als eine Methode im Projektmanagement beschrieben.
Nimmt man es genau, stellt Scrum aber keine Projektmanagement-Methode dar und auch kein Werkzeug oder eine Technik. Scrum ist vielmehr ein Rahmenwerk. Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung von Scrum sind die Scrum-Erfinder Ken Schwaber und Jeff Sutherland. Anfang der 1990er Jahre hoben die beiden Softwareentwickler Scrum aus der Taufe und liefern auch eine genauere Definition: Scrum bietet einen Handlungsrahmen, innerhalb dessen Teams agil Projekte bearbeiten können. Oder einfacher formuliert: Scrum gibt im Grunde genommen nur die Spielregeln für ein Projekt vor, die genauen Spielzüge sind veränderlich.

Apropos Spielregeln: Der Begriff stammt übrigens aus dem Englischen und hat seine Herkunft aus dem Sport, genauer gesagt aus dem Rugby. Scrum bedeutet auf Deutsch übersetzt „Gedränge“ und beschreibt die Situation, in der ein Rugbyspiel unterbrochen wurde und nun wieder fortgesetzt werden soll. Dazu kommen die Stürmer beider Teams zusammen und stecken die Köpfe zusammen. Dann wird der Spielball wieder in die Mitte des Gedränges gerollt und jedes Team versucht gemeinsam, den Ball wieder einem außenstehenden Mitspieler zuzuspielen.

Was verrät uns dieses Bild? Ganz klar: Hier geht es um echtes Teamwork! Nur wenn sich das jeweilige Team zusammen vorwärtsbewegt, kann der Ball wieder ins Rollen kommen und das Spiel weitergehen. Genau so hängt auch bei Scrum viel von funktionierender Teamarbeit ab.

Lust auf Scrum bekommen? Unser Kurs Agiles Projektmanagement mit SCRUM liefert euch SCRUM-spezifische Themen, wie z.B.: Sprint-Planung.

Wie funktioniert Scrum?

Agiles Projektmanagement wie Scrum kommt dann zum Einsatz, wo klassisches Projektmanagement an seine Grenzen stößt. Scrum verfolgt dabei einen dynamischeren Ansatz. Es werden Rahmenbedingungen vorgegeben, aber der Inhalt des Projekts ist variabel. Statt in einem Projekt linear die vorgegebenen Aufgaben abzuarbeiten, geht man mit Scrum einen anderen Weg. Es wird in Projektabschnitten (sogenannten Sprints) gearbeitet, die im laufenden Projekt einem Weiterentwicklungs- und Bewertungsprozess unterzogen werden – eine Operation am offenen Herzen. So wird ein kontinuierlicher Veränderungs- und damit auch Lernprozess losgetreten. Durch dauerhafte Überprüfung und Anpassung seiner Arbeit lernt das Team stetig für den nächsten Projektabschnitt dazu. Ein Sprint dauert in der Regel 4 Wochen und am Ende steht immer ein fertiges und somit potenziell nutzbares Produkt. Dieses ist dann wiederum die Basis für den darauffolgenden Sprint. Sobald dieser angestoßen wird, kann das Produkt – auch auf Basis von Kundenfeedback, die dieses Produkt vorgestellt bekommen – erweitert und verfeinert werden.

Ziel bei Scrum ist es also nicht, nur effizienter und transparenter Projektarbeit abzuwickeln, sondern auch parallel die gewonnen Erfahrungen und Feedback in die nächsten Projektschritte einfließen zu lassen. Dafür muss bei der Einführung von Scrum im Unternehmen eine entsprechende Lernkultur entstehen und gepflegt werden.

Wer macht was und wie? Scrum-Rollen und Aufgaben

Wie in jedem guten Team gibt es auch bei Scrum eine Rollenverteilung, die maßgeblich für den Erfolg von Scrum ist. Das Scrum-Team arbeitet in Selbstverwaltung und setzt sich wiederum aus einzelnen Rollen zusammen, die hier kurz umrissen werden:

Product Owner:

Der Product Owner fungiert als eine Art Sammelstelle für die Aufgaben. Diese hält er im Product Backlog fest. Er entscheidet, wie er die Aufgabe für alle verständlich formulieren und anordnen kann. Er bestimmt also wesentlich darüber, was getan wird. Außerdem ist er verantwortlich für das fertige Projekt, unabhängig davon, ob er direkt am Projekt mitarbeitet oder das Entwicklungsteam übernehmen lässt.

Entwicklungsteam:

Hier sitzen die Macher, die die operative Arbeit durchführen und das Wie bestimmen: Das Entwicklungsteam organisiert sich eigenverantwortlich. Aufgaben für einen Sprint bezieht das Entwicklerteam aus dem Product Backlog des Product Owners. Die Teamgröße bleibt überschaubar, um kurze Kommunikationswege und effektives, agiles Arbeiten zu gewährleisten.

Scrum Master:

Wie ein Schiedsrichter trägt er dafür Sorge, dass die Scrum-Spielregeln beachtet werden. Er hat außerdem die Funktion eines Mentors, der die Scrum-Werte zu jeder Zeit für alle verständlich macht – auch für Kollegen im Betrieb, die aktuell nicht Teil eines Scrum-Teams sind. Zusätzlich unterstützt der Scrum Master den Product Owner sowie das Entwicklungsteam zum Beispiel mit Arbeitstechniken und Coaching in ihren jeweiligen Tätigkeiten. Das ist besonders dann notwendig, wenn Scrum erstmalig in einem Unternehmen eingesetzt wird und die wenigstens mit dem Konzept vertraut sind.

Jetzt Scrum lernen: Agiles Projektmanagement mit SCRUM

Mehr Philosophie als Werkzeug

Scrum ist aktuell in aller Munde, denn Unternehmen müssen immer schneller auf veränderte Marktbedingungen und den technologischen Fortschritt reagieren. Die Anforderungen werden zunehmend komplexer und der Wettbewerb immer stärker. Schwerfällige Arbeitsmethoden lähmen da den Fortschritt. Um sich an die neuen Herausforderungen anpassen zu können und zu einer lernenden Organisation zu werden, ist Scrum daher eine vielversprechende Möglichkeit.

Von Erfolg gekrönt ist Scrum allerdings nur dann, wenn alle Beteiligten den Sinn und Zweck dahinter verstehen und umsetzen können. Von heute auf morgen Scrum in einem Unternehmen einzuführen, ist deshalb schwierig, ein Umdenken im Betrieb ist dazu notwendig. Die Arbeitseinstellung und die Wertevorstellungen, die Scrum von den Beteiligten verlangt, müssen im Unternehmen entstehen können und gelebt werden. Deshalb ist es wichtig, dass neben weiteren Entscheidern auch Personen wie der Scrum Master als Multiplikator im Unternehmen laufend dazu beitragen können. Neue Ideen wie Scrum und damit einhergehende veränderte Arbeitsweisen und -haltungen einzuführen, ist dann also auch immer eine Frage von gelungenem Change Management.

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