Das Anforderungsprofil an die Bauwirtschaft befindet sich im Wandel. Einen dynamischen Aufschwung erfährt zurzeit das „Facility Management“. Zu den Aufgaben des Facility Managers gehören die Analyse und Optimierung von Gebäuden, Anlagen und anderen baulichen Objekten. Er begleitet die Planung, den Bau und den Betrieb von Gebäuden. Im Mittelpunkt dabei stehen technische, kaufmännische und infrastrukturelle Aspekte. Da die Anforderungen an dieses Berufsbild ständig wachsen, muss sich auch die Qualifikation erweitern – insbesondere im Hinblick auf konzeptionelle und planende Arbeiten sowie auf die zielorientierte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik.
Architekten und Bauingenieure haben mit ihrer Ausbildung eine ideale Basis, um im Bereich Facility Management zu arbeiten. Wichtige Zusatzkenntnisse sind neben der gängigen Standardsoftware auch CAD, CAFM (Computer Aided Facility Management) und die Nutzung vernetzter Datenbanken, um die unterschiedlichsten Aufgaben im Gebäudemanagement zu unterstützen. Das Schulungsunternehmen date up hat speziell für die Zielgruppe Architekten, Bauingenieure, Techniker und Bauzeichner einen Kurs entwickelt, der diese Zusatzqualifikationen vermittelt. Schwerpunkte sind neben der CAD-Anwendung „AutoCAD 2004“ auch die Themen CAD-gestütztes Facility Management, Versorgungstechnik und Energieeinsparverordnung. Die Schulung, die am 2. August startet, läuft im Rahmen der „Modularen Weiterbildung Bauwesen“. Eine Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit oder andere Kostenträger ist möglich. Weitere Informationen zum Kurs gibt es kostenlos unter 0800 – 88 11 88 9.