Sicher im Leben stehen

Ein belastendes Lebensereignis kann Auswirkungen in unterschiedlichen Lebensbereichen haben und von einer Vielzahl von Symptomen begleitet werden. Die Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit und eine dauerhafte soziale und berufliche Integration können dadurch häufig erschwert werden.

Um den komplexen Anforderungen auf psychologischer und sozialer Ebene gerecht zu werden, bieten sich daher besonders ambulante und ganzheitliche Integrationsmodelle an, da sie die individuellen Umstände und Bedürfnisse des Betroffenen deutlicher berücksichtigen können.

Ablauf der Rehabilitation und Integration

Schaubild ASTER

Zielgruppe

Jugendliche und erwachsene Menschen mit der Diagnose:
  • Posttraumatische Belastungsstörung (F43.1)
  • Akute Belastungsreaktion (F43.0)
  • Anpassungsstörung (F43.2)
  • Andauernde Persönlichkeitsstörung (F62.0)
  • Posttraumatische Verbitterungsstörung (PTED)

Zielsetzung

  • Identifizierung betroffener Lebensbereiche
  • Bildung eines permanenten Beratungsnetzwerkes
  • Berufs- und leistungsorientiertes Matching
  • Gestaltung eines förderlichen sozialen und beruflichen Umfeldes
  • Dauerhafte Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt

Aufbau der Rehabilitation

Erstberatung

  • Bestandsaufnahme
  • Einleitung der Maßnahme

Aufnahme

  • Probatorische Sitzungen
  • Diagnose und Exploration
  • Bedarfsklärung
  • Eingliederungsplan

Intervention und Stabilisierung

  • Beratung
  • Fachtherapien

Rückführung in den Alltag

  • Sozial
  • Beruflich
  • Begleitung vor Ort
  • Evaluation

Nachsorge

  • Beratungsnetzwerk
  • Kontrollgespräche
  • Übergangshilfen

Arbeitsweise

  • Begleitung vor Ort
  • Fester Bezugstherapeut
  • Transparenter Verlauf
  • Einzelfallbesprechungen
  • Interdisziplinär